Management-by-Turnschuh endgültig abgeschafft

Henkel GmbH (Stuttgart) stellt RSK-Software auf 64-Bit-Betriebssystem um

Ein Druckdienstleister modernster Prägung, der seinen Kunden ein breites Spektrum an synergiebildenden Services und Leistungen (inkl. Logistik und Web-to-Print) anbieten kann: Das ist das inhabergeführte Familienunternehmen Henkel GmbH in Stuttgart-Weilimdorf. Geschäftsführer Gerd Staehle und seine 35 Mitarbeiter verfolgen für ihre Kunden aus dem industriellen Mittelstand im Großraum Stuttgart weniger eine Strategie der Kostenführerschaft, vielmehr erzielt man im Bereich Highend-Quality mit hochveredelten Produkten mit hohem Stanzanteil (auch in Verbindung mit FM-Raster und Novaspace-Farbraumerweiterung) eine hohe Wertschöpfung. Vorstufenleistungen werden von einem Partnerunternehmen erbracht.

Abbildung 1 zum Beitrag

Kundeninformationssystem (Gerd Staehle)

Ein neues MIS, das gar keines ist

Gerd Staehle ist ein Pragmatiker, ein absolut zukunftsorientierter Vollblut-Unternehmer. Und genauso wie er sich vor einiger Zeit in der Technik durch den Kauf einer Kama-Stanze strategisch am Markt weiterentwickelt hat, so proaktiv handelt er im Moment auch bei der »Neuinstallation« der Branchenlösung RSK-Software der datamedia GmbH (Ismaning). »Große Vorteile sehe ich für uns vor allem in Sachen Transparenz, Vernetzung und Automatisierung!« Schließlich sei die Annahme und das durchs-Haus-Schleusen von Aufträgen heute ein viel zergliederterer und deutlich aufwendigerer Prozess als noch vor zehn Jahren. »Und unser Teil der Geschäftsbeziehung ist es, die Arbeitsprozesse schlank und gut organisiert sowie das Controlling lückenlos zu halten, damit das Unternehmen weiterhin am Markt so erfolgreich positioniert bleibt wie bisher«, ergänzt Hubert Höger, Geschäftsführer der datamedia GmbH.

Abbildung 2 zu Beitrag

Produktionsplanung (Herbert Haslbauer)

Doch RSK ist für die Henkel GmbH eigentlich gar nichts Neues. Denn Gerd Staehle und Hubert Höger sind schon seit Jahren gute Geschäftspartner. RSK lief in Weilimdorf schon in den 90er-Jahren auf DOS-Basis und läuft seit 2002 unter Windows XP. Und genau das ist jetzt der Knackpunkt: Mit einer jüngst erfolgten hausinternen Hardware-Umstellung bei Henkel kam zwangsläufig das Thema »neues 64-Bit-Betriebssystem« mit effektiverer Informationsverarbeitung auf den Tisch. Und praktisch im selben Atemzug stellte sich die Frage, ob man nicht auch die Mehrleistung der RSK-Module ab Windows 7-Ebene, speziell im immer wichtiger werdenden Logistik-Bereich, »mitnehmen sollte«.

Hintergrund der Überlegung war natürlich, dass nach der Einstellung des XP-Support durch Microsoft ein MIS auf dieser Basis nicht mehr allzu lange zukunftsfähig sein dürfte. Und dass das RSK auf XP-Basis manche neueren Anforderungen einfach IT-technisch nicht optimal abbilden konnte. Zum Beispiel eine Office-Integration mit automatisierter und flexibler Dokumentenerzeugung aus Datenbanken (mit Text- und Formatvorlagen; auch für Sammeldokumente und -rechnungen) oder die automatisierte Erstellung komplexer Lieferscheine im Logistikbereich. Zudem versprach das »neue« RSK deutlich mehr Möglichkeiten bei der Kundenverwaltung sowie vielfältige Auswertungs-Cockpits und Analysetools. Für Controlling-Fan Gerd Staehle somit ein »Must-have«!

Abbildung 3 zum Beitrag

Seit vielen Jahren gute Partner:
Gerd Staehle (l.) und Hubert Höger

Bewährte Partnerschaft

Warum bleibt Henkel Druck der RSK-Software treu? Schon 2011 hatte die Druckerei gemeinsam mit ihrem externen Vorstufendienstleister und datamedia ein integratives, betriebsübergreifendes JDF-Vernetzungsprojekt erfolgreich abgeschlossen. Seitdem verfügt man über alle RSK-Module (inkl. BDE, Produktions- planung/-steuerung, Vor-/Nachkalkulation und Logistik-Update) und ist zufrieden. Staehle: »Auf Basis dieser guten Erfahrungen wollen wir mit RSK weitermachen.« Derzeit läuft die Software zur Abstimmung und Schulung im Parallelbetrieb, Anfang Oktober 2014 soll die 64-Bit-Version dann »live« geschaltet werden. Hubert Höger: »Wir sind voll im Zeitplan!«

Henkel GmbH
Tel. 07 11 / 9 87 67-00
datamedia
Tel. 0 89 / 74 41 66-0

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